Pilotprojekt mit Beacons und Physical Web gestartet

Seit Kurzem können sich Besucher in Coburg interessante Informationen zu wichtigen Standorten und Sehenswürdigkeiten direkt auf ihrem Handy anzeigen lassen. In seinem Pilotprojekt hat der Coburger Student Jonas Knöffel an sechs Standorten zwischen Marktplatz und Veste kleine Funksender installiert, die passende Hinweise zum Ort auf das Smartphone der Benutzer senden. Die sog. Beacons funktionieren mit einer eigenen Batterie völlig autonom, senden mit schwacher Funkleistung über Bluetooth und führen so den Besucher vom Markt durch den Hofgarten bis zur Veste Coburg. Beim Erreichen prägnanter Lokalitäten erhält der Benutzer durch dieses Physical Web automatisch eine Meldung mit einem Link zu einer Webseite auf sein Smartphone geschickt. Diesen Hinweis muss er nur antippen, um Informationen und Bilder über die Geschichte und aktuelle Freizeittipps zum jeweiligen Ort zu sehen. So können jetzt Gäste in Coburg interaktiv die Stadt kennenlernen oder neue Studierende der Hochschule ihre neue Hochschulstadt entdecken. Durch die flexible Software können die angezeigten Inhalte der ortsabhängigen Informationen jederzeit online verändert und aktualisiert werden.

Unterstützung für seine Idee fand Gründer Jonas Knöffel bei unserer Initiative Zukunft.Coburg.Digital, deren Geschäftsleiter Andreas Kücker entsprechende Kontakte herstellte und mit verantwortlichen Stellen die Genehmigung für die Installation der Beacons klärte. Das Netzwerk ist Ansprechpartner für Gründungsinteressierte und StartUps und greift den jungen Entrepreneuren mit KnowHow und einem breiten Netzwerk unter die Arme. So konnte schnell Markus Hoßfeld von der Tourismusregion Coburg.Rennsteig als Mentor überzeugt werden, der mit seinem Verein die Anschaffung der Funksender finanzierte. Als Modellprojekt sollen jetzt in den kommenden Monaten Erfahrungswerte über die Benutzung und Alltagstauglichkeit gesammelt werden.

Die Tour startet am Marktplatz und führt über den Schlossplatz (Rondell) und das Reiterdenkmal in den Hofgarten. Vorbei an Herzog-Alfred-Brunnen, dem Naturkundemuseum hinauf zum Haupttor der Veste Coburg.

Eine Ausweitung auf weitere Standorte ist jederzeit möglich und schon jetzt hat Jonas Knöffel neue Ideen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten der kleinen Sender. Diese kostengünstige Technologie läßt sich auch prima im industriellen Umfeld einsetzen: in der Fertigungshalle, im Lager, auf dem Werksgelände. Sprechen Sie uns einfach an!

Infos, wie Sie die Tour ausprobieren können finden Sie unter www.safezones.de/info