Recap: Arbeit 4.0 – wenn vergangene auf zukünftige Arbeitswelten treffen

Tradition meets Transformation – unter diesem Motto stand die Zukunft.Coburg.Digital-Veranstaltung in der Alten Schäferei in Ahorn am 30. Januar. Im historischen Ensemble des Gerätemuseums für traditionelle Landwirtschaft, Handwerk und Alltagskultur informierte Experte Elmar Rauschert die mehr als 40 Teilnehmer über Chancen und Herausforderungen zukünftiger Arbeitswelten. Um als Unternehmen auch zukünftig für Fachkräfte attraktiv zu bleiben, müsse ein Umdenken in den Unternehmen stattfinden. „Die Generation Z arbeitet nicht mehr für eine Gehaltserhöhung, die müssen Sie anders in Ihrem Unternehmen halten – über die Vermittlung von Werten und sinnstiftende Tätigkeiten“, erklärte Elmar Rauschert zum Einstieg seines rund 90-minütigen Vortrags.

Wer mit der Innovationsgeschwindigkeit der Digitalisierung mithalten wolle, müsse auch die internen Abläufe und Arbeitsweisen im Unternehmen anpassen. Dafür stellte Rauschert verschiedene Techniken vor: Angefangen bei Problemlösungsmethoden wie Lego Serious Play bis hin zu dauerhaften neuen, agilen Strukturen durch Arbeiten mit Design Thinking und SCRUM. „Entscheidend ist es die Mitarbeiter mitzunehmen, ihnen eine Wahl zu stellen und sie einzuladen“, sagte Rauschert. Die Diskussionen im Anschluss an den Vortrag zeigten: Die Frage, wie wir in Zukunft am besten arbeiten, ist noch lange nicht beantwortet.

„Arbeit 4.0“ war der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Digitale Unternehmenskultur“, die Zukunft.Coburg.Digital ab sofort monatlich anbieten wird. Am 22. Februar wird Dr. Katharina Hennecke, Lehrbeauftragte für Projektmanagement und Changemanagement an der FH Salzburg,  einen Einblick in das Thema „Agiles Projektmanagement“ liefern. Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.