In Zeiten der Informationsüberflutung wird es für Unternehmen immer schwerer, mit ihrer Marketingbotschaft gesehen zu werden und dem Kunden aufzufallen. Platte Reklame zur Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen funktioniert längst nicht mehr. Der Kunde muss emotional eingefangen werden und es braucht eine Gedächtnisstütze in Kopf, damit er sich an die Marke/das Unternehmen erinnert.

Eine Geschichte zu erzählen, die Gefühle weckt und mit der eignen Marke verknüpft wird, ist dabei erste Wahl bei den Marketingtools und wird gemeinhin als „Story Telling“ bezeichnet. Zu diesem Thema zeigte mit Markus Langemann ein erfahrener „Geschichten-Erzähler“ den Teilnehmern seines Vortrags eindrucksvolle Beispiele dieser Strategie und mahnte zur Kreativität bei der Kommunikation der eigenen Produkte. Aus seinen langjährigen Tätigkeiten im Radio war es der Referent gewohnt, nur mit dem gesprochenen Wort ein Bild im Kopf seiner Zuhörer zu erzeugen und dadurch in Erinnerung zu bleiben.

Über das Unterbewusstsein färbt die positive Emotion einer Geschichte auf das Unternehmen ab, das diese Story erzählt – wenn die Erzählung interessant ist und den Zuhörer fesselt. In mehreren Beispielen aus der Praxis zeigte Markus Langemann, wie so etwas gelingen kann. Und mit dem Einsatz von Sozialen Medien läßt sich diese Wirkung mit wenig Aufwand schnell verstärken und die Verbreitung durch die digitale Kommunikation beschleunigen.

Den Clip von EDEKA über den dicken Jungen „Eatkarus“ sahen auf Youtube so bereits stattliche 4 1/2 Millionen Konsumenten:

Das „Märchen zum Valentinstag“, die Lovestory vom Autovermieter Sixt zum Tag der Verliebten, erreichte auf Facebook sogar über 28 Millionen Nutzer.

Im Anschluß nutzten die Besucher die Gelegenheit, mit Medienprofi Markus Langemann persönlich ins Gespräch zu kommen und tauschten sich auch untereinander rege aus.