Die digitale Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital bietet ab Sommer am ehemaligen Schlachthof jungen Startups ein erstes Zuhause. In den Räumen der einstigen Direktorenvilla entsteht derzeit ein in Coburg einmaliger innovativer Coworking Space, der die Ansprüche von jungen Unternehmen und kreativen Köpfen an eine flexible und individuelle Arbeitswelt erfüllt.

Was sich in Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg bereits erfolgreich etabliert hat, soll auch in Coburg der neuen digitalen Arbeitskultur einen Raum geben. Im ersten Stock der Villa stellt die Digitalisierungsinitiative Zukunft.Coburg.Digital etwa 12 Arbeitsplätze bereit, die variabel genutzt werden können. Einzelne Gründer oder Startup-Teams können hier für einen Tag, eine Woche oder auch monatsweise einen Schreibtisch mieten. Der Arbeitsplatz ist dabei nicht fix zugewiesen, Nutzer suchen sich vielmehr jeweils einen freien Platz im Coworking Space aus und nutzen dabei die vorhandene Infrastruktur wie eine Hochleistungs-Internetverbindung via WLAN, den Farbdrucker und die Gemeinschaftsküche. Im Tarif enthalten ist ebenfalls eine Mineralwasser- und Kaffee-Flatrate und bei Bedarf kann von den Mietern ein Besprechungsraum reserviert werden.

Für die Nutzung gilt das Prinzip des „Clean Desk“: man setzt sich morgens an einen freien Tisch und hinterlässt diesen am Abend wieder aufgeräumt. Im abschließbaren Blechspint können wichtige Habseligkeiten zwischenzeitlich vor Ort verstaut werden.

„Wir möchten den Gründern der Region die Möglichkeit geben, in einem produktiven Umfeld ihre Ideen auszuarbeiten und ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Oft fehlt in der Anfangsphase ein passender Arbeitsplatz, wir möchten für unter 100 Euro im Monat für einen Schreibtisch so etwas jetzt zu einem bezahlbaren Preis anbieten.“ beschreibt Geschäftsführer Domenique Dölz das Angebot.

Die Räume werden neben notwendiger Büroinfrastruktur auch mit weiteren Elementen zum etwas unkonventionelleren und kreativen Arbeiten ausgestattet. Sofasessel und Sitzsäcke zum Relaxen oder ein Kicker für den Feierabend und Pausen – im Coworking Space am Schlachthof soll das Arbeiten Spaß machen und ein gelebtes Miteinander gepflegt werden.

„Bei uns findet der Gründer nicht nur einen Arbeitsplatz und schnelles Internet vor, gerade der Austausch mit anderen Nutzern und die Möglichkeit, Kontakte unter Gleichgesinnten zu knüpfen, sind attraktive Mehrwerte.“ verspricht Geschäftsleiter Andreas Kücker. „Wir wollen ein Ökosystem schaffen, das Startups aktiv unterstützt und auch mit Coachingangeboten zur Seite steht. Wir werden selbst hier dauerhaft vor Ort sein und als Ansprechpartner bereitstehen.“

Momentan bereitet die WiFöG der Stadt Coburg die Räume für die kommende Vermietung vor. Der Lokalität am Schlachthof wird bewußt in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs gewählt. „In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird im Erdgeschoss der Villa die Vernetzungsplattform „CREAPOLIS“ der „innovativen Hochschule“ Coburg entstehen. Ziel ist es, kreative, interaktive Räume zu schaffen, die Hochschulangehörige, regionale Partner und die Bevölkerung gleichermaßen nutzen können und durch die diese unterschiedlichen Personengruppen zusammengebracht werden. Hier wird auch ein Makerspace geboten, in dem beispielsweise 3D-Drucker oder Lasercutter bereitstehen, um kreativer Experimentierfreude einen Raum zu geben. Alle Nutzer der Villa werden sich gegenseitig befruchten und die Innovationskraft der Region verstärken.“ gibt sich Eric Rösner als Geschäftsführer der Initiative Zukunft.Coburg.Digital optimistisch für die weitere Entwicklung am Standort.

Infos zum Coworking Space sind online unter www.zukunftcoburgdigital.de/coworking zu finden.