Recap: 11. Coburger Gründer:Salon mit Koshka Studio/Campus.Design

Im Foyer des Campus Design der Hochschule Coburg trafen sich zum 11. Gründer:Salon Jungunternehmer, Gründungsinteressierte, Studierende und Kreative zum lockeren Austausch.

Als Gast war diesmal Andreas Roppel aus München angereist, der vor einigen Jahren an der Coburger Hochschule sein Studium abgeschlossen hatte. Bereits während seines Studiums gründete er sein erstes Startup „Raumbild“ und hat seitdem seine „Liebe zur Ideenentwicklung entdeckt“. Er berichtete über seine Erfahrungen beim Gründen und stellte sein neues Projekt „Koshka-Studio“ vor. Gemeinsam mit Natascha Naumann bietet er Coaching und Trainings zu Ideenumsetzung und Design Thinking an.

In seinem Vortrag skizziert er den Weg einer Idee bis zur Realisierung und macht auf Stolpersteine und Hürden aufmerksam, die vom Gründer umschifft werden müssen. „Nur wer ein echtes Problem seiner Zielgruppe löst, wird mit seinem Produkt Erfolg haben“ resümiert Andreas Roppel. Oft entstünden Ideen ohne wirklichen Bezug zur Zielgruppe, daher sei es essentiell wichtig, frühzeitig mit der anvisierten Zielgruppe in Kontakt zu treten. Er rät eindringlich, das Produkt dort zu testen und mit dem Feedback weiterzuentwickeln. „Letztlich gewinnt man dadurch viel Geschwindigkeit, da langwierige und teuere Fehlentwicklungen vermieden werden“ rät Natascha Naumann.

Als Gastgeber des Gründer:Salons präsentierte im Anschluß Dr. Jakob Hanke vom Forschungstransfercenter der Hochschule sein Unterstützungsangebot zur Gründerförderung. Er zeigte Fördermöglichkeiten mit Stipendien (EXIST, FLÜGGE) oder öffentlichen Forschungsprogrammen, sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen seiner Organisation auf. Im engen Kontakt zu den Gründungsbeauftragten der Fakultäten unterstützt er Gründungsvorhaben von Studierenden.

Bei frischem Popcorn, kühlen Getränken und entspannter Elektromusik von DJ Funky Flori tauschten sich die Gäste noch länger untereinander aus und nutzten die Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.