Recap: CO:operation von Startups und Unternehmen

Obwohl oder gerade weil Startups und etablierte Unternehmen aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, bietet die Zusammenarbeit die Möglichkeit für eine vielversprechende Synergie. Während KMUs/Konzerne über jahrelange Erfahrung verfügen und die traditionellen Strukturen ihrer Märkte sehr gut kennen, arbeiten Startups kreativ, schnell und flexibel. Dies bietet die optimale Grundlage für einen konstruktiven Wissensaustausch und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wie gut CO:operation laufen kann berichteten die beiden bytabo®-Gründer Niklas Volland und Christian Schieber aus Bamberg in der Designwerkstatt. Nachdem sie auf einer Veranstaltung mit einem BOSCH-Mitarbeiter ins Gespräch gekommen sind, hat sich eine erste Kooperation mit dem weltweit tätigen Industriekonzern ergeben. Dabei hat das 15-köpfige Team in nur sechs Wochen eine konfigurierbare Oberfläche für Mobile Devices entwickelt, durch die für jeden Mitarbeiter eine persönliche Oberfläche nach seinen Bedürfnissen erstellt werden kann und dabei den Mitarbeitern von Bosch einen Einblick in das agile Arbeiten eines Startups gegeben

Von der anderen Seite berichteten im Zwiegespräch Projektleiter Peter Spiel und der Head of Human Resources Dirk Schumacher von Wöhner in Rödental. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, hat der Mittelständler beschlossen eine eigene Startup-Unit zu gründen und über die eigene Tochter von den Vorteilen der schnellen Arbeitsweise von Startups zu profitieren.

Wie spannend und zukunftsträchtig das Thema für alle ist, zeigte die rege Diskussion im Anschluss an die langandauernde Diskussion und das Networking – bei dem auch das Team von UEE von den Erfahrungen der bytabo®-Gründer profitieren konnte.