Der 2. Coburger Fuckup Club bildete den Abschluss des 1. Coburger Webdays. In der Alten Pakethalle der Hauptpost trafen sich Teilnehmer aller vorherigen Veranstaltungen sowie Scheiter-Interessierte, um drei neue Geschichten rund ums Scheitern zu hören. Den Start machte mit einer großen Portion Humor Maggie Herker , die von ihrer großen Affinität zum Scheitern und zum mh-sagen berichtete. Der geforderte Schluck Bier zu jedem mh in ihrem Vortrag war aber gar nicht notwendig, denn die Youtuberin überzeugte auch mit ihrer Geschichte: Wenn man im Leben viel gescheitert ist – warum nicht genau mit diesem Thema erfolgreich sein, dachte sie sich und betreibt heute einen youtube-Channel über eben genau dieses Thema. Erfolgreich natürlich.

Oberfränkisches Flair brachte Rainer Kober in den Fuckup Club. Er zeigt, wie man selbst bei langjähriger, erfolgreicher Firmentradition manchmal plötzlich zum Scheitern verurteilt ist – wenn man keine neuen Ideen hat und sich dem Markt anpasst – zum wenn der Kronkorken den Porzellanverschluss ablöst. Innovative Ideen haben ihn immer am Markt gehalten und letztlich auch der Mut, nach vielen Jahren noch einmal selbst eine Firma neu zu starten.

Markus Römer von Dress and Friends hat bereits zwei Startups in den Sand gesetzt und erklärte beim Fuckup Club warum er es trotzdem ein drittes Mal probiert hat und was er bei allem Erfolg beim dritten Versuch immer noch falsch gemacht hat. Denn selbst wenn aller guten Dinge drei sind, Fehler und übereilte Entscheidungen bleiben auch dann nicht aus.

Beim anschließenden Networken bei Bier und Cola gab es für alle Teilnehmer, vor allem aber auch die Coburger Gründer, die Möglichkeit, noch mehr aus dem Erfahrungsschatz der Referenten zu erfahren und sich untereinander auszutauschen.