Recap: 3D Druck Forum: Mit Handyscan kommt jeder Gegenstand in fünf Minuten auf den Rechner

Bei unserem 3D Druck Forum haben wir uns gemeinsam mit dem Mittelstandskompetenzzentrum aus Ilmenau, 3Faktur aus Jena, Fabstone aus Erfurt und unserem Coburger Gründer Adrian Beetz von AB-3D einen Nachmittag lang dem Thema additive Fertigung gewidmet.

Markus May von 3Faktur erklärte in seinem Vortrag nicht nur, welche Fertigungs- und Druckmethoden es gibt, sondern auch wo ihre Vor- und Nachteile und ihre Verwendungszwecke liegen. Er stellte dabei von der gängigsten Druckvariante, wo ein Faden nach und nach zu einem Objekt geklebt wird, bis hin zu aktuellen Highend-Varianten vor.

Constance Möhwald vom Mittelstandskompetenzzentrum in Ilmenau zeigte einige Anwendungsbeispiele: Von Prototypen, Versuchsteilen und Kleinserien über Gehäuseteile oder Teile in der Medizintechnik, von Schuhen, Mode, Schmuck oder Möbeln bis hin zu Leichtbau im Flugzeug – 3D-Druck findet in sehr vielen Bereichen Anwendung. Auch können mit 3D Druck leichter Reparaturen durchgefühlt werden oder z. B. Sehbehinderten geholfen werden.

Die Jungs von Fabstone zeigten live, wie einfach es ist mit nur einem Smartphone einen Gegenstand einzuscannen und so Daten für einen 3D-Druck zu erhalten. Innerhalb von fünf Minuten haben sie einen Stein eingescannt und zur Bearbeitung im PC bereitgestellt. Auch zum Scannen gibt es mehrere Methoden in verschiedenen Qualitäts- und Preisstandards.

Zum Abschluss präsentierte Adrian Beetz, welche Werkstücke und Materialien aktuell schon gedruckt werden können und wie sich die Möglichkeiten durch seinen gerade in der Entwicklung befindlichen Drucker verbessern werden: Sein Drucker kann durch einen Werkzeugwechsler bis zu fünf Materialien gleichzeitig verarbeiten, was vor allem für weniger Aufwand bei der Nachbearbeitung der Werkstücke sorgt.

Networking und Austausch rundeten den gelungenen 3D Druck Nachmittag im Coworking Space ab.