Zum Gründer:Salon #21 haben wir uns dem Thema Nachhaltigkeit beim Gründen gewidmet – gemeinsam mit den Wohltuern aus Coburg. Tobias Wüstefeldt, Gründer der Wohltuer berichtet von seiner Erfahrung mit der Gründung eines nachhaltigen e-Commerce-Unternehmens. Mit einem Startkapital von 12.500 Euro und einem Co-Gründer ist er gestartet, um über das Internet nachhaltige und gesunde Lebensmittel zu vertreiben. Dass die Wohltuer heute so hohe Umsätze machen hat er vor allem einem zu verdanken, sagt er: Dass sie rechtzeitig auf den Zug der Superfoods und gesunden Lebensmittel aufgesprungen sind. Heute wäre es nicht mehr so einfach, sich an diesem Markt zu profilieren.

Um den Erfolg zu halten, erfordert es neben dem Entdecken von immer neuen Produkten auch das richtige Storytelling und die richtige Kundenansprache bzw. Kundenservice. Vor allem beim Thema Nachhaltigkeit ist es wichtig den Kunden mitzunehmen und persönlich abzuholen. Viele sind dann z. B. auch bei Fehllieferungen bereit auf Retouren oder ähnliches zu verzichten. Nachhaltigkeit ist für Wohltuer nicht nur bei den Produkten ein wichtiges Thema, auch bei Herstellung, Versand und Verpackung. Auf Produkte aus Übersee und damit den Transport zu verzichten ist manchmal wirtschaftlich aber dennoch nicht möglich, wenn die Nachfrage groß ist. Doch es gibt die Möglichkeit durch Partner und Zertifikate auf eine nachhaltige und ökologische Anbauart vor Ort zu achten und den Kunden durch ein Angebot von lokalen, ähnlichen Produkten vielleicht von diesen zu überzeugen.

Bevor die angeregte Diskussion in der großen Runde in ausführlichen Gesprächen in kleiner Runde weiterging, nutzte Tobias Beuschel noch die Chance seine Jahreskampagne von picabird vorzustellen zum Thema Food und Kochen vorzustellen und mit anderen Gründern und den Wohltuern darüber ins Gespräch zu kommen.