Zum Abschluss unserer dreitägigen Veranstaltungsreihe TOTAL DIGITAL berichteten bei unserem 4. Fuckup Club zwei Gründer und ein Schauspieler, was Scheitern für sie im Leben bedeutet – und beleuchteten das Thema damit von vollkommen unterschiedlichen Seiten.

Christoph Kilz berichtete von seinen Erfahrungen in der Gastronomie-Branche (sein Fazit: Lasst es einfach bleiben) und darüber, dass er bei seinen Foodtrucks und seinem Drang immer mehr verschiedene Spielereien zu kaufen einfach nicht so richtig die Rechnung mit dem Wetter und den teilweise doch sehr knallharten Verträgen gerechnet hat.

Cengiz Kurt hat in seinem Leben schon mehrere Unternehmen gegründet – die einen mehr die anderen weniger erfolgreich. Auf jeden Fall hat er mit jeder Erfahrung gelernt – dass eigenes geistiges Eigentum wichtig ist. man sich nur auf Investoren aus der eigenen Branche verlassen sollte und man vor allem schleichende Fuckups schneller erkennen sollte.

Nicht von verlorenen Millionen auf dem Konto und gescheiterten Gründungen, sondern von der täglichen Konfrontation mit dem eigenen Scheitern erzählte Frederik Leberle, Schauspieler am Landestheater in Coburg. Einen Schauspieler trifft Kritik und Ablehnung jeden Tag – direkt und frontal – im Zweifel auch gegen die eigene Persönlichkeit. An deinem Traum, Schauspieler zu werden hat er gegen alle Widerstände festgehalten. Zweifel und Scheitern treffen ihn dennoch noch mit jeder Rolle.

Für alle, die sich inspiriert fühlen, ihre individuelle Geschichte zu erzählen oder sich einfach auf neue Geschichten aus dem Fuckup Club freuen – der 5. Fuckup Club folgt am 19. März 2020.

Wir bedanken uns bei REGIOMED Coburg (Location), Jenny Huth (Moderation), Frank Wunderatsch und Maximilian Heeb (Foto und Film) sowie unseren drei Protagonisten für ihre Unterstützung beim 4. Fuckup Club