Neuer Vorstand für den Zukunft.Coburg.Digital e. V. gewählt

Siegmar Schnabel (IHK zu Coburg) und Lars Meisenbach (BestSens) sind neue Vorstandsvorsitzende des Zukunft.Coburg.Digital e. V.. Siegmar Schnabel übernimmt nach drei Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden von Philipp Steinberger (WÖHNER), der seinen Posten aus Zeitgründen zur Verfügung gestellt hatte.

Der Verein wurde 2017 zur Unterstützung der Aktivitäten des Digitalen Gründerzentrums Zukunft.Coburg.Digital unter der Beteiligung von Stadt, Landkreis, IHK zu Coburg und weiteren Institutionen sowie verschiedenen Vertretern der regionalen Wirtschaft gegründet und unterstützt die Arbeit der Initiative finanziell sowie inhaltlich. Ziel ist es gemeinsam die Digitalisierung voranzutreiben und ein Ökosystem für Gründer zu schaffen, um den Wirtschaftsraum Coburg zukunftsfähig zu aufzustellen.

„In den vergangenen drei Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht, für das Thema Digitalisierung sensibilisiert und der wachsenden Gründerszene mit den beiden Standorten in Coburg und Rödental ein Zuhause gegeben“, sagte Philipp Steinberger in seinem Rückblick. „Die Initiative ist ein großer Gewinn für die Region,“ erklärte er weiter. Steinberger betonte, wie schwer ihm die zeitbedingte Aufgabe seines Amtes falle und sicherte dem neugewählten Vorstand auch weiterhin seine volle Unterstützung zu.

Seine Nachfolge übernimmt Siegmar Schnabel, der den Verein bisher als zweiter Vorsitzender maßgeblich mitgelenkt hatte. Mit Lars Meisenbach folgt ihm als Stellvertreter ein Gründer des jungen Coburger Unternehmens BestSens AG, der nicht nur die eigene Gründungserfahrung und das Verständnis für Startups mitbringt, sondern auch auf das neu vorgestellte Schwerpunkt Sensorik mit seinem Wissen einzahlt.

„Es liegt nun an uns, gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen und dem Team von Zukunft.Coburg.Digital die bisherigen Erfolge zu verstetigen und in konkrete Projekte mit der Coburger Wirtschaft umzusetzen“, erklärte der neue Vorsitzende Siegmar Schnabel. „Unser vorrangiges Ziel ist es, das innovationsfreundliche Ökosystem für Gründung und Digitalisierung weiter auszubauen und potentielle Gründer zu motivieren, sich mit digitalen Geschäftsmodellen im Raum Coburg selbstständig zu machen. Das Thema ‚digitale Produktion‘ kann dabei ein Alleinstellungsmerkmal für Coburg sein“, sagte Schnabel und bat vor allem den neuen Vorstand, aber auch alle Mitglieder sowie neue Mitglieder des Netzwerks, um aktive Beteiligung.

Als Schatzmeister bestätigten die Mitglieder Jan Happich (co-tax Steuerberatungs GmbH), als Rechnungsprüfer Bernhard Umlauft (ecovis). Das Amt des Schriftführers übernimmt Andreas Kücker (süc//dacor). Als Beisitzer des Vorstands wurden Michael Bubmann (Brose), Prof. Jens Grubert (Hochschule Coburg), Stephan Horn (WiföG Coburg), Mandy Mann (HUK-COBURG), Florian Pöhner (HABA) sowie Martin Schmitz (Wirtschaftsförderung Lkr. CO) bestätigt. Der Vorstand wird ab sofort ergänzt durch Jens Beland (Kreishandwerksmeisterschaft), um die Diversität weiter zu stärken.

Im Rahmen der digitalen Versammlung beschlossen die Mitglieder die von Jochen Flohrschütz vorgestellten Pläne und Maßnahmen des Gründerzentrums für die kommenden Jahre. Als Schwerpunktthemen hat sich das Gründerzentrum u. a. die Bereiche Digital Design, Sensorik und digitale Bildung vorgenommen.

„Unsere Schwerpunkte zahlen auf die bereits vorhandenen Stärken des Coburger Wirtschaftsraums ein“, erklärte Jochen Flohrschütz. Durch die Fokussierung soll der Standort künftig auch für Gründer aus anderen Regionen interessanter werden, von denen wiederrum die regionale Wirtschaft profitieren kann.

Außerdem zählt es zu den Kernzielen, die Bedingungen für alle Gründer vor Ort weiter zu verbessern, die Zusammenarbeit mit der Hochschule zu intensivieren und die Angebote für die Mitgliedsunternehmen auszubauen. Zentraler Bestandteil sind dabei die beiden Standorte. In Coburg haben die Bauarbeiten für den vergrößerten Coworking Space in der Kühlhalle bereits begonnen und in Rödental konnten in der Digitalen Manufaktur bereits im Oktober die ersten Mieter einziehen. Auch die ersten Workshopräume stehen zur Nutzung bereit. Die komplette Fertigstellung ist für Anfang 2021 geplant.

„Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die innovativen Räume in Rödental – wir haben ausreichend Platz vor Ort, um mit Abstand zusammenzuarbeiten und die technischen Voraussetzungen, um auch remote mit Kollegen zuhause kreativ zu werden“, rief Flohrschütz die Vertreter der Mitgliedsunternehmen auf. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Interessierten, die die Innovationsräume nutzen und Teil des Netzwerks des Gründerzentrums werden wollen.