Recap: Gründer:Salon #17: Steuern und Unternehmensgründung bei ECOVIS

Zum Gründer:Salon #17 standen Themen im Fokus, mit denen sich die wenigsten gerne beschäftigen in der Gründungsphase – weil die eigene Geschäftsidee voran zu treiben einfach viel spannender ist. Dennoch sind es Themen, mit denen sich auch Gründer am besten von Beginn an auseinandersetzt, um Fehler zu vermeiden, die später viel Geld und Zeit kosten könnten – bei den Steuern und der Wahl der richtigen Rechtsform für das künftige Unternehmen. Unter dem Motto „Der Kluge lernt aus seinen Fehlern, der Weise aus den Fehlern der anderen“ berichtete Bernhard Umlauft, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Coburger Niederlassungsleiter in den Räumen von ECOVIS, worauf Startups vor, während und nach der Unternehmensgründung achten sollten. Wichtig dabei die klare Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen durch getrennte Konten – auch wenn Ein- und Ausnahmen auch noch so gering sind und die Überlegung, ob man eine Personen- oder eine Kapitalgesellschaft gründen möchte. Doch auch individuelle Fragen aller Gründer klärte Bernhard Umlauft gemeinsam mit seinen Kollegen.

Der beim Gründer:Salon sonst üblichen Pitch „Deine 5 Minuten“ wurde bei diesem Gründer:Salon in einen spontanen 2-Minuten-Pitch von allen Gründern umgewandelt – da wir uns besonders auch über ein paar neue Gesichter und Ideen gefreut haben. Beim abschließenden Kickern und Champions League schauen blieb ausreichend Zeit bei einem Bier zu networken und Neuigkeiten auszutauschen.

Recap: Nürnberg Digital Festival goes Coburg

Halbzeit beim Semesterprojekt „Digitalisierung COnkret“ der Hochschule

Die Studierenden des „Coburger Wegs“ haben zum Juli ihre Zwischenberichte im Projekt „Digitalisierung COnkret“ fertiggestellt. In interdisziplinären Teams haben sie digitale Fragestellungen von regionalen Unternehmen aufgegriffen und konkrete Lösungen erarbeitet.

Zukunft.Coburg.Digital half bei der Suche nach Projektpartnern in der lokalen Wirtschaft und unterstützte beim Definieren der konkreten Projektthemen. So bearbeitete ein Team für die SÜC und ihre Tochterbetriebe die Herausforderungen bei „Recruiting und Employer Branding im digitalen Zeitalter“. Hier erstellten die Studierenden eine SWOT-Analyse, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens beleuchtete und glichen diese mit der internen Sicht der SÜC ab. Weiterhin recherchierte das Team Studien zur Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle bei der Stellensuche und leitete Handlungsempfehlungen für den Projektpartner daraus ab. Im nächsten Schritt begleiten die Studierenden erste Umsetzungsaktivitäten.

Beim Spielwarenhersteller HABA erstellten die Studierenden zur Aufgabe „Skill-Management in der digitalen Transformation“ nach erster Analyse bisheriger Digitalisierungsprojekte des Unternehmens einen Fragenkatalog für Mitarbeiter. Ziel ist es, die Vorbereitung der Organisation und der Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu fördern. Die Studierendengruppe erarbeitete hierbei 60 Fragen zu den Themenkategorien Ängste, Motivation, Wünsche und Skills.

In Zusammenarbeit mit dem Citymanagement der Stadt Coburg beschäftigt sich eine weitere Gruppe mit den digitalen Möglichkeiten, stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister zu unterstützen. Auch hier wurden mit SWOT-Analysen die Potentiale für eine Optimierung ermittelt und auf dieser Basis Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. So entstand bereits ein kurzer Videoclip für ein Café oder die Überarbeitung des Facebook-Profils einer Physiotherapiepraxis. Weitere erarbeitete Aktionsschritte sollen im Wintersemester umgesetzt werden.

Für die Privatbrauerei Günther-Bräu in Burgkunstadt startete die Studierenden eine Facebookseite und stellten eine Kommunikationsstrategie für diese Plattform auf. Hier ist angestrebt, für das Familienunternehmen eine bessere Sichtbarkeit in der Zielgruppe herzustellen und für regional erzeugte Biere zu werben.

Beim Technologieunternehmen BestSens erhielten die Studierenden im engen Praxiskontakt Einblicke in Arbeitsweise und digitale Tools des Unternehmens. Der Hersteller von Hight-Tech Sensoren für die Überwachung von Lagern wollte stärker digitale Kanäle zur Neukundengewinnung und Stammkundenpflege einsetzen. Hier entwickelten die Studentinnen und Studenten eine Marketingstrategie aufbauend auf einer Stärken-Schwächen- und Stakeholder-Analyse. Aus dem Brainstorming stimmten sie mit dem Unternehmen den Maßnahmenkatalog ab, aus dem priorisierte Teile wie z.B. Homepage-Umstrukturierung und Optimierung des Newsletters bereits umgesetzt wurden.

Im Anschluss an das Projekt gewann Bestsens eine Teilnehmerin als Werkstudentin, die nun das Projekt nahtlos im Unternehmen weiterführt und weitere Aktionen umsetzt. Geschäftsführer Lars Meisenbach: „Wir sind mit dem Projektverlauf und dem Ergebnis nach dem Praxissemester sehr zufrieden. Besonders freuen wir uns, dass wir jetzt eine engagierte Studentin im Unternehmen haben, die unsere digitalen Aktivitäten weiter betreut.“

 

Innovatives Büroangebot in alter Schlachthofvilla

Die digitale Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital bietet ab Sommer am ehemaligen Schlachthof jungen Startups ein erstes Zuhause. In den Räumen der einstigen Direktorenvilla entsteht derzeit ein in Coburg einmaliger innovativer Coworking Space, der die Ansprüche von jungen Unternehmen und kreativen Köpfen an eine flexible und individuelle Arbeitswelt erfüllt.

Was sich in Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg bereits erfolgreich etabliert hat, soll auch in Coburg der neuen digitalen Arbeitskultur einen Raum geben. Im ersten Stock der Villa stellt die Digitalisierungsinitiative Zukunft.Coburg.Digital etwa 12 Arbeitsplätze bereit, die variabel genutzt werden können. Einzelne Gründer oder Startup-Teams können hier für einen Tag, eine Woche oder auch monatsweise einen Schreibtisch mieten. Der Arbeitsplatz ist dabei nicht fix zugewiesen, Nutzer suchen sich vielmehr jeweils einen freien Platz im Coworking Space aus und nutzen dabei die vorhandene Infrastruktur wie eine Hochleistungs-Internetverbindung via WLAN, den Farbdrucker und die Gemeinschaftsküche. Im Tarif enthalten ist ebenfalls eine Mineralwasser- und Kaffee-Flatrate und bei Bedarf kann von den Mietern ein Besprechungsraum reserviert werden.

Für die Nutzung gilt das Prinzip des „Clean Desk“: man setzt sich morgens an einen freien Tisch und hinterlässt diesen am Abend wieder aufgeräumt. Im abschließbaren Blechspint können wichtige Habseligkeiten zwischenzeitlich vor Ort verstaut werden.

„Wir möchten den Gründern der Region die Möglichkeit geben, in einem produktiven Umfeld ihre Ideen auszuarbeiten und ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Oft fehlt in der Anfangsphase ein passender Arbeitsplatz, wir möchten für unter 100 Euro im Monat für einen Schreibtisch so etwas jetzt zu einem bezahlbaren Preis anbieten.“ beschreibt Geschäftsführer Domenique Dölz das Angebot.

Die Räume werden neben notwendiger Büroinfrastruktur auch mit weiteren Elementen zum etwas unkonventionelleren und kreativen Arbeiten ausgestattet. Sofasessel und Sitzsäcke zum Relaxen oder ein Kicker für den Feierabend und Pausen – im Coworking Space am Schlachthof soll das Arbeiten Spaß machen und ein gelebtes Miteinander gepflegt werden.

„Bei uns findet der Gründer nicht nur einen Arbeitsplatz und schnelles Internet vor, gerade der Austausch mit anderen Nutzern und die Möglichkeit, Kontakte unter Gleichgesinnten zu knüpfen, sind attraktive Mehrwerte.“ verspricht Geschäftsleiter Andreas Kücker. „Wir wollen ein Ökosystem schaffen, das Startups aktiv unterstützt und auch mit Coachingangeboten zur Seite steht. Wir werden selbst hier dauerhaft vor Ort sein und als Ansprechpartner bereitstehen.“

Momentan bereitet die WiFöG der Stadt Coburg die Räume für die kommende Vermietung vor. Der Lokalität am Schlachthof wird bewußt in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs gewählt. „In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird im Erdgeschoss der Villa die Vernetzungsplattform „CREAPOLIS“ der „innovativen Hochschule“ Coburg entstehen. Ziel ist es, kreative, interaktive Räume zu schaffen, die Hochschulangehörige, regionale Partner und die Bevölkerung gleichermaßen nutzen können und durch die diese unterschiedlichen Personengruppen zusammengebracht werden. Hier wird auch ein Makerspace geboten, in dem beispielsweise 3D-Drucker oder Lasercutter bereitstehen, um kreativer Experimentierfreude einen Raum zu geben. Alle Nutzer der Villa werden sich gegenseitig befruchten und die Innovationskraft der Region verstärken.“ gibt sich Eric Rösner als Geschäftsführer der Initiative Zukunft.Coburg.Digital optimistisch für die weitere Entwicklung am Standort.

Infos zum Coworking Space sind online unter www.zukunftcoburgdigital.de/coworking zu finden.

 

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