Halbzeit beim Semesterprojekt „Digitalisierung COnkret“ der Hochschule

Die Studierenden des „Coburger Wegs“ haben zum Juli ihre Zwischenberichte im Projekt „Digitalisierung COnkret“ fertiggestellt. In interdisziplinären Teams haben sie digitale Fragestellungen von regionalen Unternehmen aufgegriffen und konkrete Lösungen erarbeitet.

Zukunft.Coburg.Digital half bei der Suche nach Projektpartnern in der lokalen Wirtschaft und unterstützte beim Definieren der konkreten Projektthemen. So bearbeitete ein Team für die SÜC und ihre Tochterbetriebe die Herausforderungen bei „Recruiting und Employer Branding im digitalen Zeitalter“. Hier erstellten die Studierenden eine SWOT-Analyse, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens beleuchtete und glichen diese mit der internen Sicht der SÜC ab. Weiterhin recherchierte das Team Studien zur Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle bei der Stellensuche und leitete Handlungsempfehlungen für den Projektpartner daraus ab. Im nächsten Schritt begleiten die Studierenden erste Umsetzungsaktivitäten.

Beim Spielwarenhersteller HABA erstellten die Studierenden zur Aufgabe „Skill-Management in der digitalen Transformation“ nach erster Analyse bisheriger Digitalisierungsprojekte des Unternehmens einen Fragenkatalog für Mitarbeiter. Ziel ist es, die Vorbereitung der Organisation und der Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu fördern. Die Studierendengruppe erarbeitete hierbei 60 Fragen zu den Themenkategorien Ängste, Motivation, Wünsche und Skills.

In Zusammenarbeit mit dem Citymanagement der Stadt Coburg beschäftigt sich eine weitere Gruppe mit den digitalen Möglichkeiten, stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister zu unterstützen. Auch hier wurden mit SWOT-Analysen die Potentiale für eine Optimierung ermittelt und auf dieser Basis Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. So entstand bereits ein kurzer Videoclip für ein Café oder die Überarbeitung des Facebook-Profils einer Physiotherapiepraxis. Weitere erarbeitete Aktionsschritte sollen im Wintersemester umgesetzt werden.

Für die Privatbrauerei Günther-Bräu in Burgkunstadt startete die Studierenden eine Facebookseite und stellten eine Kommunikationsstrategie für diese Plattform auf. Hier ist angestrebt, für das Familienunternehmen eine bessere Sichtbarkeit in der Zielgruppe herzustellen und für regional erzeugte Biere zu werben.

Beim Technologieunternehmen BestSens erhielten die Studierenden im engen Praxiskontakt Einblicke in Arbeitsweise und digitale Tools des Unternehmens. Der Hersteller von Hight-Tech Sensoren für die Überwachung von Lagern wollte stärker digitale Kanäle zur Neukundengewinnung und Stammkundenpflege einsetzen. Hier entwickelten die Studentinnen und Studenten eine Marketingstrategie aufbauend auf einer Stärken-Schwächen- und Stakeholder-Analyse. Aus dem Brainstorming stimmten sie mit dem Unternehmen den Maßnahmenkatalog ab, aus dem priorisierte Teile wie z.B. Homepage-Umstrukturierung und Optimierung des Newsletters bereits umgesetzt wurden.

Im Anschluss an das Projekt gewann Bestsens eine Teilnehmerin als Werkstudentin, die nun das Projekt nahtlos im Unternehmen weiterführt und weitere Aktionen umsetzt. Geschäftsführer Lars Meisenbach: „Wir sind mit dem Projektverlauf und dem Ergebnis nach dem Praxissemester sehr zufrieden. Besonders freuen wir uns, dass wir jetzt eine engagierte Studentin im Unternehmen haben, die unsere digitalen Aktivitäten weiter betreut.“

 

Innovatives Büroangebot in alter Schlachthofvilla

Die digitale Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital bietet ab Sommer am ehemaligen Schlachthof jungen Startups ein erstes Zuhause. In den Räumen der einstigen Direktorenvilla entsteht derzeit ein in Coburg einmaliger innovativer Coworking Space, der die Ansprüche von jungen Unternehmen und kreativen Köpfen an eine flexible und individuelle Arbeitswelt erfüllt.

Was sich in Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg bereits erfolgreich etabliert hat, soll auch in Coburg der neuen digitalen Arbeitskultur einen Raum geben. Im ersten Stock der Villa stellt die Digitalisierungsinitiative Zukunft.Coburg.Digital etwa 12 Arbeitsplätze bereit, die variabel genutzt werden können. Einzelne Gründer oder Startup-Teams können hier für einen Tag, eine Woche oder auch monatsweise einen Schreibtisch mieten. Der Arbeitsplatz ist dabei nicht fix zugewiesen, Nutzer suchen sich vielmehr jeweils einen freien Platz im Coworking Space aus und nutzen dabei die vorhandene Infrastruktur wie eine Hochleistungs-Internetverbindung via WLAN, den Farbdrucker und die Gemeinschaftsküche. Im Tarif enthalten ist ebenfalls eine Mineralwasser- und Kaffee-Flatrate und bei Bedarf kann von den Mietern ein Besprechungsraum reserviert werden.

Für die Nutzung gilt das Prinzip des „Clean Desk“: man setzt sich morgens an einen freien Tisch und hinterlässt diesen am Abend wieder aufgeräumt. Im abschließbaren Blechspint können wichtige Habseligkeiten zwischenzeitlich vor Ort verstaut werden.

„Wir möchten den Gründern der Region die Möglichkeit geben, in einem produktiven Umfeld ihre Ideen auszuarbeiten und ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Oft fehlt in der Anfangsphase ein passender Arbeitsplatz, wir möchten für unter 100 Euro im Monat für einen Schreibtisch so etwas jetzt zu einem bezahlbaren Preis anbieten.“ beschreibt Geschäftsführer Domenique Dölz das Angebot.

Die Räume werden neben notwendiger Büroinfrastruktur auch mit weiteren Elementen zum etwas unkonventionelleren und kreativen Arbeiten ausgestattet. Sofasessel und Sitzsäcke zum Relaxen oder ein Kicker für den Feierabend und Pausen – im Coworking Space am Schlachthof soll das Arbeiten Spaß machen und ein gelebtes Miteinander gepflegt werden.

„Bei uns findet der Gründer nicht nur einen Arbeitsplatz und schnelles Internet vor, gerade der Austausch mit anderen Nutzern und die Möglichkeit, Kontakte unter Gleichgesinnten zu knüpfen, sind attraktive Mehrwerte.“ verspricht Geschäftsleiter Andreas Kücker. „Wir wollen ein Ökosystem schaffen, das Startups aktiv unterstützt und auch mit Coachingangeboten zur Seite steht. Wir werden selbst hier dauerhaft vor Ort sein und als Ansprechpartner bereitstehen.“

Momentan bereitet die WiFöG der Stadt Coburg die Räume für die kommende Vermietung vor. Der Lokalität am Schlachthof wird bewußt in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs gewählt. „In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird im Erdgeschoss der Villa die Vernetzungsplattform „CREAPOLIS“ der „innovativen Hochschule“ Coburg entstehen. Ziel ist es, kreative, interaktive Räume zu schaffen, die Hochschulangehörige, regionale Partner und die Bevölkerung gleichermaßen nutzen können und durch die diese unterschiedlichen Personengruppen zusammengebracht werden. Hier wird auch ein Makerspace geboten, in dem beispielsweise 3D-Drucker oder Lasercutter bereitstehen, um kreativer Experimentierfreude einen Raum zu geben. Alle Nutzer der Villa werden sich gegenseitig befruchten und die Innovationskraft der Region verstärken.“ gibt sich Eric Rösner als Geschäftsführer der Initiative Zukunft.Coburg.Digital optimistisch für die weitere Entwicklung am Standort.

Infos zum Coworking Space sind online unter www.zukunftcoburgdigital.de/coworking zu finden.

 

Business, Bier und Blasmusik – sechs Startups präsentierten sich bei Pitch&Beer

Vor ungewöhnlicher Kulisse fand der Abend des Gründerwettbewerbs Pitch&Beer statt […]

Recap: 11. Coburger Gründer:Salon mit Koshka Studio/Campus.Design

Im Foyer des Campus Design der Hochschule Coburg trafen sich zum 11. Gründer:Salon […]

Besuch bei der Startup Demo Night von BayStartUP

Am Donnerstag haben wir mit Startups aus der Region und unseren Partnern aus Bamberg vom IGZ Bamberg – Digitales Gründerzentrum die Startup Demo Night von BayStartUP in Nürnberg besucht. Nach der Präsentation der Nominierten für den Businessplan Nordbayern besuchten wir viele der über 30 anwesenden Startups. Wir lernten klasse Ideen kennen, führten zahlreiche interessante Gespräche und nahmen wertvollen neuen Input zu digitalen Technologien mit. Auch unsere Startups konnten lohnende Kontakte knüpfen. Wir sind gespannt!

Recap “Storytelling: Geschichten verkaufen Produkte”

In Zeiten der Informationsüberflutung wird es für Unternehmen immer schwerer, mit ihrer Marketingbotschaft gesehen zu werden und dem Kunden aufzufallen. Platte Reklame zur Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen funktioniert längst nicht mehr. Der Kunde muss emotional eingefangen werden und es braucht eine Gedächtnisstütze in Kopf, damit er sich an die Marke/das Unternehmen erinnert.

Eine Geschichte zu erzählen, die Gefühle weckt und mit der eignen Marke verknüpft wird, ist dabei erste Wahl bei den Marketingtools und wird gemeinhin als “Story Telling” bezeichnet. Zu diesem Thema zeigte mit Markus Langemann ein erfahrener “Geschichten-Erzähler” den Teilnehmern seines Vortrags eindrucksvolle Beispiele dieser Strategie und mahnte zur Kreativität bei der Kommunikation der eigenen Produkte. Aus seinen langjährigen Tätigkeiten im Radio war es der Referent gewohnt, nur mit dem gesprochenen Wort ein Bild im Kopf seiner Zuhörer zu erzeugen und dadurch in Erinnerung zu bleiben.

Über das Unterbewusstsein färbt die positive Emotion einer Geschichte auf das Unternehmen ab, das diese Story erzählt – wenn die Erzählung interessant ist und den Zuhörer fesselt. In mehreren Beispielen aus der Praxis zeigte Markus Langemann, wie so etwas gelingen kann. Und mit dem Einsatz von Sozialen Medien läßt sich diese Wirkung mit wenig Aufwand schnell verstärken und die Verbreitung durch die digitale Kommunikation beschleunigen.

Den Clip von EDEKA über den dicken Jungen “Eatkarus” sahen auf Youtube so bereits stattliche 4 1/2 Millionen Konsumenten:

Das “Märchen zum Valentinstag”, die Lovestory vom Autovermieter Sixt zum Tag der Verliebten, erreichte auf Facebook sogar über 28 Millionen Nutzer.

https://www.youtube.com/watch?v=-psoiaBl4fY

Im Anschluß nutzten die Besucher die Gelegenheit, mit Medienprofi Markus Langemann persönlich ins Gespräch zu kommen und tauschten sich auch untereinander rege aus.